Verein

Lebenswertes Mölltal

Deine Natur ist unsere Energie

informieren – abwägen - entscheiden

Einladung zum

Dialogtag der Bürgerinitiative „Retten wir die Möll!!!“


Unser Wasser – die Zukunft des Mölltals

25. April 2026
 19:00 Uhr Kultursaal Obervellach

Gemeinsam müssen wir uns auf eigene Füße stellen und unsere Potentiale nützen. Wir im Mölltal müssen weitgehende Selbstständigkeit in allen Lebensbereichen zurückgewinnen und Perspektiven für die junge Generation schaffen. Denn in erster Linie sind wir alle für unseren Lebensraum verantwortlich. Das betrifft Ernährung, Energieversorgung, Wirtschaft, Naturschutz und das soziale Zusammenleben. 


Offener Brief

an

Ing. Daniel Fellner als Landesrat für 

  • Gemeindeangelegenheiten, 
  • Schutz- und Siedlungswasserwirtschaft und 
  • Hydrographie  


und

Mag. Peter Reichmann, MBA als Landesrat für 

  • Klima- Natur- und Umweltschutz
  • Parke
  • Abfallwirtschaft
  • Wasserrecht

Aktueller Verfahrensstand beim Schwallausgleichskraftwerk Kolbnitz 

Die KELAG hat die UVE für das Projekt Schwallausgleichskraftwerk Kolbnitz bereits am 29. Juli 2025 bei der Behörde eingereicht.
Bis dato ist die UVE nicht veröffentlicht, sondern erstmals wurden die betreffenden Gemeinden Flattach, Obervellach und Kolbnitz sowie die Umweltanwaltschaft Kärnten informiert und aufgefordert Ergänzungen einzubringen. Die Bürgermeister und der Tourismusverband beauftragten den anerkannten Hydrogeologen Dr. Andreas Schindlmayr*,  die aus mehreren tausend Seiten bestehenden, Einreichunterlagen der KELAG zu prüfen.
Dr. Andreas Schindlmayr verfasste mit drei weiteren Experten eine Stellungnahme mit den Schwerpunkten Geologie, Hydrologie (Grundwasser, Bergwasser), Abfallwirtschaft, rechtliche Aspekte und deren Auswirkungen auf das Mölltal.
Bürgermeister Stefan Schupfer, Sprecher der Bürgermeister, fasst die Arbeit von Dr. Schindlmayr wie folgt zusammen.
Die Experten weisen auf ihre Warn- und Hinweispflicht hin und raten von der Bauausführung der geplanten Stollentrasse ab, solange Alternativlösungen nicht ausreichend geprüft wurden.
Falls die KELAG  dennoch an der derzeitigen Stollentrasse festhält, wurden konkrete Maßnahmen und Projektergänzungen empfohlen, wie zum Beispiel:


  • Maßnahmen zur Vermeidung erwartender Wassereinbrüche.
  • Schutz des Quell-, Trink- und Grundwassers vor Verunreinigungen durch Abdichtmaterial und 

       Sprengmittel.

  • Umfassende Maßnahmen zum Schutzgut Berg- und Grundwasser.
  • Notfallpläne und Ersatzwassermaßnahmen für betroffene Wassernutzungen.
  • Ein dem heutigen Stand der Technik und dem Abfallwirtschaftsgesetz entsprechendes Deponiekonzept, um eine Verunreinigung des Grund- und Quellwassers sowie der Möll zu vermeiden.

Die Stellungnahme zur Stollentrasse mit Anmerkungen, Erläuterungen, Risiken und Empfehlungen sind ein konstruktiver, fachlicher Projektbeitrag zur Verbesserung der Prognose- und Planungssicherheit.
Letztlich geht es um den Schutz des Mölltals.

Wie geht es weiter?

Nun sind die einschlägigen Amtssachverständigen am Zug und können von der KELAG weitere Unterlagen anfordern. Der gesamte Akt wird öffentlich, wenn die UVP Behörde das Projekt „frei gibt“. Dies ist dann auf der Serviceseite der Kärntner Landesregierung ersichtlich. Die Bürgerinitiative „Retten wir die Möll“ wird ab diesem Zeitpunkt ihre Parteistellung wahrnehmen. 


* GEO 2 e.U. – Dr. Andreas Schindlmayr - Büro für Baugeologie und Geowissenschaften


UVP: Prozedere 

Projektwerber müssen umweltrelevante Vorhaben und Projekte vor ihrer Genehmigung bei der Behörde (Amt d. Ktn. Landesreg.) einreichen und von diversen Sachverständigen überprüfen lassen-   Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP).  Diese beinhaltet eine detaillierte Projektbeschreibung mit Plänen und Bewertungen sowie eventuellen Auswirkungen oder zu erwartende Beeinträchtigungen auf Menschen und Umwelt.
Die Umweltverträglichkeitserklärung (UVE) ist eine Art „Vorstufe zur UVP“, bildet die Grundlage und ist integrierter Bestandteil der Umweltverträglichkeitsprüfung.

Im Rahmen des UVP-Verfahrens wird die Öffentlichkeit frühzeitig informiert und kann sich aktiv am Entscheidungsprozess beteiligen.
 Ablauf:                   

  • Öffentliche Auflage der Projektunterlagen (UVE)  auf der Serviceseite der Kärntner Landesregierung https://www.ktn.gv.at/Service/Amtliche-Informationen?kid=31
  • Ab diesem Zeitpunkt haben betroffene Gemeinden, Anrainer, Umweltanwaltschaft und Bürgerinitiativen die Möglichkeit der Parteistellung. Innerhalb von sechs Wochen können diese Stellungnahmen abgeben, die sie durch Einwendungen bekräftigen. 
  • Die UVP-Behörde ist verpflichtet die Einwendungen zu behandeln. Durch dieses Verfahren sollen Umweltschäden vermieden werden, indem die Behörde frühzeitig die Umweltauswirkungen eines Projektes feststellt, beschreibt und bewertet.

 

Wofür wir stehen

Die Bürgerinitiative „Retten wir die Möll!!!“ ist klar:
* gegen die Ableitung des Möllwassers
* gegen einen 17 km langen Basistunnel im unberührten Gebirgsstock der Kreuzeckgruppe

 

 Die Bürgerinitiative „Retten wir die Möll!!!“ ist klar:

* für innovative Lösungen
* für den Erhalt der Kraftwerksgruppe Fragant
* für die Wahrung der Wirtschaftlichkeit der KELAG
* für den Schutz der lokalen Trinkwasserversorgung

* für den Erhalt der Möll zur Ausübung allerWildwassersportarten  

* für das Verbleiben der Wasserbezugsrechte in Kärnten  

* für eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern des Mölltals

 Die Bürgerinitiative „Retten wir die Möll!!!“ schlägt ergänzend zur Variantenstudie vor:
* das KW Gössnitz betrieblich als Laufkraftwerk zu führen.
* ein Hybrides Ausgleichsbecken zur Lösung derSchwall/Sunk-Problematik beim Kraftwerk  

   Außerfragant. Das ist eine Kombination vonAusgleichsbecken, welche den Schwall    

   entsprechend den Wasserrahmenrichtlinien abgeben und ein Batteriepark, der     

   schwalldämpfend wirkt, Regelleistung bereitstellt und Spitzenstrom liefern kann.

* weitere Batteriespeicher kärntenweit zu installieren,wodurch die dezentrale Versorgung 

   gestärkt und Netzstabilisation unterstützt wird. 

* die Umsetzung eines Pumpspeicherkraftwerkes „Wurtenboden“, welches mit ca. 200 MW 
   eine signifikante Leistungssteigerung bedeuten würde. ​
   Pumpspeicherkraftwerke sind der effektivste und umweltschonendste(!) Beitrag, wenn es um 

   kurzfristige Speicherung erneuerbarer Energie (PV) geht.

„Für eine faire Partnerschaft zwischen 
der KELAG und dem MÖLLTAL, der grünen Batterie Kärntens.“


informieren...         abwägen...        entscheiden...

Faktencheck Nr. 4

 

Strom aus Wasser … Aber „Smart“!!! 

Energiewende hin oder her: Wir dürfen nicht „Das Kind mit dem Bade ausschütten“ 

Die Bürgerinitiative "Retten wir die Möll!!!" hat  dem Landtagspräsidenten Dr. Reinhart Rohr die Petition mit 7.646 Unterschriften überreicht.

Presseberichte:
https://kaernten.orf.at/player/20250718/KGUMO/1752816616866

https://kaernten.orf.at/stories/3314062/

https://www.kleinezeitung.at/kaernten/oberkaernten/19909854/so-will-die-buergerinitiative-die-moell-retten

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Faktencheck Nr. 3

Die Analysen der Stromaufbringung zeigen beeindruckende Energiemengen, die im kontinentalen Netz gehandelt werden als Folge netzstabilisierender Maßnahmen einerseits

und einer zügelloser Strommarkt-Liberalisierung andererseits.

Faktenckeck: Nr. 2

Die Baustelle hat starke negatve Einflüsse auf die örtliche Infrastruktur und die Lebensqualität der
Menschen.

Faktencheck: Nr. 1 

 Die KELAG sagt: 

Das Kraftwerk Kolbnitz bietet konkrete Vorteile für die Bevölkerung im Tal.
STANDORT: Regionale Wertschöpfung  durch 200 Millionen Euro Investition

Die Bürgerinitiative: "Retten wir die Möll!!!" sagt:

Das geplante Projekt löst nur ein kurzfristiges Strohfeuer aus,
birgt aber langfristige Folgen:

Petition: Retten wir die Möll

Wir sind für die Energiewende, doch wir kämpft für das, was noch übrig geblieben ist. Helft uns dabei!